Die älteste Bank Greifswalds ist weiter auf Erfolgskurs

Zuwachs beschert Volksbank Raiffeisenbank ein erfreuliches Bankergebnis

Auch 152 Jahre nach Ihrer Gründung präsentiert sich die Volksbank Raiffeisenbank eG, Greifswald stabil und mit einem erfreulichen Ergebnis. „Im Zuwachs des Kundenwertvolumens um mehr als 5,8 % zeigt sich der rege Zuspruch unserer Mitglieder und Kunden für unsere regionale Genossenschaftsbank mit ihren Angeboten und Empfehlungen“, so Vorstandsmitglied Michael Hietkamp. „Dabei hilft der erwirtschaftete Erfolg, die absehbaren regulatorischen Anforderungen auch künftig zu erfüllen – denn die Zeiten werden härter.“

Auf mehr als 814 Mio. Euro stieg das Volumen aller Geld- und Vermögensanlagen sowie Finanzierungen unserer Mitglieder und Kunden im Jahr 2013 an. Die Anlagen bei unserer Bank und den Partnern der Genossenschaftlichen Finanzgruppe stiegen um über 6,1 % oder 30 Mio. Euro auf nunmehr fast 536 Mio. Euro an. Auch bei der Kreditvergabe spiegelt sich der Erfolgskurs durch einen Anstieg um 5,4 % auf 278 Mio. Euro wider. Maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung hat die Union Investment mit ihren Fondsangeboten, die Bausparkasse Schwäbisch Hall rund ums Bauen, die R+V Versicherungsgruppe bei Sicherheit und Zukunftsvorsorge, die Teambank mit dem fairen e@syCredit und die WL BANK mit langfristigen Immobilienfinanzierungen. In diesen Zahlen nicht enthalten sind die Leistungen und Angebote der DZ BANK als Zentralbank der Gruppe. So können die erfahrenen Kundenberater in der nachhaltigen Betreuung auf eine umfassende Palette an Angeboten und Dienstleistungen zugreifen.

Die Genossenschaftsbank ist mit ihren mehr als 100 Mitarbeitern und 14 Auszubildenden in 13 Geschäftsstellen in Vorpommern präsent und will sich nicht mit Großbanken oder Internetanbietern vergleichen. Aber der werbewirksame Auftritt eines Anbieters mit niederländischen Wurzeln, der künftig keine Extrazinsen bei Kontoüberziehungen mehr berechnet, verlangt nach einer eindeutigen Stellungnahme: „Bereits seit 2011 geht unsere Volksbank Raiffeisenbank mit gutem Beispiel voran und hat diese finanzielle Bestrafung für ihre Privatkunden abgeschafft. Und Anfang 2013 kamen auch unsere gewerblichen Kunden in den Genuss dieser Vereinheitlichung“, so Vorstandskollege Jens Klingebiel. Im zurückliegenden Jahr gehörte die Bank bei einem Test der Zeitschrift FINANZTEST mit dem Angebot an ihre 15.000 Mitglieder bundesweit zu den Günstigsten.

Die Blicke von Vorstand und Aufsichtsrat sind natürlich auch intensiv in die Zukunft gerichtet. So macht das anhaltend niedrige Zinsniveau auf den Kapitalmärkten nicht nur den Mitgliedern und Kunden zu schaffen. Der absehbare weitere Rückgang des Zinsüberschusses erfordert Reaktionen in Form von Einsparungen bei Personal- und Sachkosten. Und die Hebung von Ertragsreserven, wo bislang eine fast laxe Großzügigkeit anzutreffen war. Hier bitten Vorstand und Mitarbeiter der Bank im Hinblick auf die notwendige nachhaltige Existenzsicherung um Verständnis.

Gerne nimmt die Bank auch zukünftig ihre Verantwortung für unsere schöne, aber eher arme Region Vorpommern wahr und zeigt dort Flagge, wo sich andere zurückziehen. Getreu dem Grundprinzip der Genossenschaften: ‚Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele.‘

Bankvorstand Michael Hietkamp und Jens Klingebiel (v. l. n. r.)