„Kleiner Stern des Sports“ 2014 in Silber für den Fußballverband Vorpommern e.V.

Fußballverband Vorpommern e.V. erhält den „Kleinen Stern des Sports“ in Silber mit Integrationsprojekt „Sportliches Miteinander“

Fußballverband Vorpommern gewinnt 3. Platz und „Großen Stern des Sports“ in Silber

Rostock - Vizelandtagspräsidentin Regine Lück, der Präsident des Landessportbundes, Wolfgang Remer, sowie Vertreter der Volksbanken Raiffeisenbanken haben am 27. November in Rostock im Rahmen einer Feierstunde die „Sterne des Sports“ in Silber an die siegreichen Vereine im Land verliehen.

Der erste Platz – also der „Große Stern des Sports“ - ist mit 2.500 Euro dotiert und zugleich die Eintrittskarte für die nächste Runde im Wettbewerb um die „Sterne des Sports“ in Gold. Mit seinem Sieg hat sich der Lübzer SV (eingereicht bei der Volks- und Raiffeisenbank Güstrow) für das Finale der Sterne des Sports in Berlin qualifiziert und gehört damit zu den 16 platzierten Vereinen auf Bundesebene. Die Plätze zwei und drei, dotiert mit einem Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro und 1.000 Euro, belegten die Rollstuhltanzgruppe des Behindertenverbandes Neubrandenburg (eingereicht bei der Raiffeisenbank Mecklenburger Seenplatte) und der Fußballverband Vorpommern-Greifswald, mit seinem Integrationsprojekt „Sportlich Miteinander“ (eingereicht bei der Volksbank Raiffeisenbank eG Greifswald). Sie erhielten den „Kleinen Stern des Sports“ in Silber.

Mit seinem Projekt ermöglicht der Fußballverband Vorpommern e.V. Langzeitarbeitslosen, die gesellschaftlich benachteiligt werden eine gesellschaftliche Reintegration über den Sport. Motto des Projektes ist „Weniger Sport schauen, mehr Sport treiben!“ Hemmungen im sozialen Miteinander sollen abgebaut und Team- und Sportsgeist gefördert werden.

Die Vizelandtagspräsidentin Regine Lück hob in ihrer Begrüßung die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Tätigkeiten für den Sport im Land hervor. Ohne das Zutun und das engagierte Handeln unzähliger freiwilliger Unterstützer sei eine erfolgreiche Vereinsarbeit oftmals gar nicht möglich. Regine Lück betonte, dass die herausragenden Leistungen vieler ehrenamtlicher Helfer in den Vereinen Mecklenburg-Vorpommerns oftmals nicht die Aufmerksamkeit erfährt, die sie verdienen.

Abgerundet wurde der Abend durch die Sterne des Sports-Paten: Stefan Nimke (Olympiasieger Bahnradsport), Stefan Beinlich (Ex-Fußballprofi) und Marcus Klemp (Weltmeister im Handicap-Rudern).

Insgesamt hatten sich 57 Vereine aus Mecklenburg-Vorpommern beworben. Eine Jury bestehend aus Vertretern des Landessportbundes, der Medien, Stefan Nimke sowie der Volksbanken Raiffeisenbanken hatte die schwierige Aufgabe, unter den großartigen Einsendungen der Ortssieger die Landessieger zu ermitteln.

Initiiert durch den Deutschen Olympischen Sportbund und die Volksbanken Raiffeisenbanken werden die „Sterne des Sports“ bereits seit 2004 vergeben. Inzwischen hat sich der Wettbewerb zu einem gesellschaftspolitischen Event entwickelt, dessen alljährlicher Höhepunkt die Auszeichnung der „Sterne des Sports“ in Gold ist. Spannend wird es für den Landessieger am 28.01.2015, wenn Bundespräsident Joachim Gauck in Berlin eben diese verleiht.