Auf den Spuren der „Highlander“

Am 25. August 2010 startete die Reisegruppe mit 19 Personen von Greifswald über Berlin und Frankfurt nach Edinburgh. Ab dort ging es mit dem Bus nach Glasgow in das Premier-Inn-Hotel. Auf der Fahrt nach Glasgow entstanden erste Eindrücke von der schottischen Landschaft. Hier konnte sich die Gruppe an den Linksverkehr gewöhnen.

Glasgow, als einzige schottische Millionen-City die Stadt mit den meisten Einwohnern, präsentiert sich mit wechselnden Gesichtern auf dem Wandel von einer Industrie- zur Dienstleistungsmetropole. Das gesamte Stadtbild ist geprägt von funktionellen Entscheidungen. So führt beispielsweise die Autobahn als Hochstraße quer durch die Stadt. Im Gegensatz dazu steht in Edinburgh, der schottischen Hauptstadt, die zum Ende des Reiseprogramms besucht wurde, die Erhaltung der Gebäude im Vordergrund. Von den 5,3 Millionen Schotten leben 4,7 Millionen im Zentralgürtel rund um Glasgow und Edinburgh. Ebenso eindrucksvoll wie das pulsierende Leben in der Stadt ist nur wenige Meilen entfernt die schottische Natur. Die verbleibenden Einwohner verteilen sich auf riesige Flächen mit unterschiedlichster Landschaft. Hochmoore, felsige Berglandschaften und grüne Flächen wechseln sich ab. Auf diesem Teil der Reise prägten neben der Natur unzählige Schafe, Ziegen, Pferde und die schottischen Highland-Cows die Eindrücke.

Saftig grüne und extrem kurz geschnittene Rasenflächen finden Sie immer in Schottland – egal ob in den Stadtrandsiedlungen und Parks der Metropolen oder an den einzelnen Häuschen in den Highlands.

Und was wäre Schottland ohne einen Besuch einer Whisky-Destillerie? Viele Informationen zur Erzeugung des „Schottischen Lebenswassers“ erhielten die Reiseteilnehmer bei der Besichtigung und anschließenden Verkostung in der Brennerei Glenfiddich, wo seit 1887 die Whisky-Herstellung in Familientradition erfolgt.

Stirling Castle, Loch Ness, die Forth-Eisenbahnbrücke bei Edinburgh, der Suenos-Stein bei Forres aus dem 9. Jahrhundert – diese Eindrücke bleiben als Erinnerung nach der Mitgliederreise positiv im Gedächtnis.