Kroatien – Das Land mit der schönsten Küste Europas

Die Bankreisebegleitung:

  • Heike Witt
  • Personal/Ausbildung
  • Marcel Rüh
  • Filialkundenberater

Ein Reisebericht von Marga Meins und Anita Lübke

Im Jubiläumsjahr der Volksbank Raiffeisenbank eG führte die erste der drei Bankreisen vom 15. bis zum 22. Mai 2012 nach Kroatien.

Wie bei allen Reisen sind auch dieses Mal alle 44 Teilnehmer mit großen Erwartungen in den Urlaub geflogen. Unser Hotel „Bella Vista“ entsprach den Vorstellungen und bot jedem die nötige Erholung nach den erlebnisreichen Tagen.

Am zweiten Reisetag fuhren wir in den Nationalpark Krka. Hier gab es alte Wassermühlen und die imposanten Wasserfälle, die aus allen Richtungen und Höhen aus dem Karstgestein hervorschossen. Nach einer Wanderung durch den Park, einer Stärkung zum Mittag mit Fischgerichten und einem kühlen Eis ging es per Schiff von Krka nach Skradin. Dort erwartete uns der Bus und brachte uns nach Šibenik. Diese Stadt ist die älteste von Kroaten gegründete Stadt an der Adria. Sie steht seit dem Jahr 2000 unter dem Schutz der UNESCO. Die Paläste sowie die Kathedrale des Heiligen Jacob, die nur aus Stein durch die Methode der trockenen Montage steinerner Elemente errichtet wurde, haben uns fasziniert.

Der „Herrentag“ begann mit einem leichten, ganz kurzen Erdstoß. Auf dem Reiseplan stand Dubrovnik. Während unsere Reiseleiterin Milena erzählte, fuhren wir vorbei an fruchtbaren Flusstälern und sahen, wo Mandarinen, Oliven und Gemüse angebaut werden. Wir erblickten die herrlichen 30 Meter tiefen Süßwasserseen von Bacina, Muschelzuchten, die „Chinesische Mauer“ zur Verteidigung gegen die Osmanen sowie Trockensalinen, wie sie nur noch drei Mal auf der Welt zu finden sind. Nach einer Führung durch die schmalen Gassen erkundete fast die gesamte Reisegruppe die Altstadt bei einer einstündigen Mauerwanderung – eine unglaubliche Erfahrung. Im Franziskanerkloster konnten wir Gemälde und eine im 13. Jahrhundert gegründete Apotheke besichtigen; sie ist die älteste Apotheke Europas!

Split und Trogir, zwei unsagbar geschichtsträchtige und architektonisch schöne Städte, besuchten wir am vierten Tag. Eine Stadtführung, vorbei an der Kathedrale, die ein herrliches Portal hat, führte zum Haus der Rechtsprechung. Hier überraschte uns ein Chor mit alten Liedern. Eine Brücke verbindet die Stadt mit der Insel Ciovo. Split ist die größte Stadt Dalmatiens. Sie hat Großstadtflair und einen großen Hafen. Wir besuchten die Kellergewölbe des Diokletian-Palastes in der historischen Altstadt sowie die Kathedrale und die Arkaden. Ein wunderschöner Ort, um in einem der Straßenkaffees zu verweilen oder in den engen Gassen der Altstadt durch die Geschäfte zu streifen.

Am fünften Tag erlebten wir einen kleinen Höhepunkt unserer Reise. Eine dreistündige Bootsfahrt auf der Adria führte uns auf die Insel Korcula. Bei Sonnenschein und wenig Wind schmeckten jedem der Gäste die mittags gegrillten Makrelen mit kroatischem Wein. In der historischen Altstadt waren Geschichte und Tradition bei jedem unserer Schritte erkennbar.

Korcula wurde auf Überresten einer griechischen Kolonie erbaut. Man glaubt, hier sei Marco Polo geboren. Teile seines Hauses sind noch vorhanden und konnten besichtigt werden. Auf der Rückfahrt erlebten wir eine unvergessliche Überraschung. Unsere Reisebetreuer, Heike Witt und Marcel Rüh, organisierten für uns ein landestypisches Kaffeebuffet mit Kuchen, Pralinen, Johannisbrot, Säften und Likören. Alle waren lustig und eine Flaschenpost krönte den Abschied vom Meer.

Der vorletzte Reisetag ging nach Mostar, der Hauptstadt Herzogowinas, an der Adriaküste entlang bis zum Fluss Neretva. Diese Fahrt, die Grenzgebaren und die verschiedenen Kulturen der Stadt machten nachdenklich. Die Kriegszerstörungen aus den 90er Jahren waren noch immer erkennbar. Die sensationelle Steinbrücke aus dem 15. Jahrhundert ist nach altem Vorbild wieder errichtet worden. Das Besondere ist ihr glatter Belag aus Flusssteinen. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt und wird uns allen in Erinnerung bleiben. Während der Stadtführung in Mostar besichtigten wir das historisch wertvolle türkische Haus sowie Teile des orientalischen Marktes und erhielten Einblicke in die fremde Lebensart.

Auch der letzte – für jeden Gast frei zu gestaltende – Tag hatte seine Höhepunkte für unsere Gruppe. So fuhr die Mehrzahl in kleinen Bussen in den Naturpark „Biokovo“. In diesem Gebirge gibt es noch viele Pflanzen, Insekten und Kleintiere, die nur noch dort vorkommen. Die Fahrt bis zum 1762 Meter hohen Berg des Heiligen Jure war ein Erlebnis, das keiner vergisst. Wir hatten klare Weitsicht wie nur selten im Jahr. Es war abenteuerlich! Es ging bergauf, vorbei an verlassenen Dörfern, an alten Steingräbern, kleinen Gärtchen und wirklich anmutigen Bergmassiven. Wir sahen verwilderte Pferde, die dort lebten, frei von menschlicher Fürsorge.

Einige Gäste besuchten eine Weinprobe in der Stadt Imotski mit typisch dalmatinischen Spezialitäten und Weinen. Sie kamen völlig begeistert zurück. Andere wiederum haben an diesem letzten Tag die Umgebung des Ortes Drvenik erkundet und viel Neues entdeckt.

Diese Jubiläumsreise bescherte jedem von uns verschiedene Höhepunkte, viele einzigartige Erlebnisse sowie viel Neues. Unsere zwei Bankbetreuer leisteten hervorragende Arbeit. Sie waren stets ansprechbar und hilfsbereit. Ihnen daher an dieser Stelle ein großes Dankeschön.

Es hat wohl jedem gefallen, so dass schon nach den nächsten Reisen gefragt wurde.