Südengland – pulsierend und verträumt

Ende Juni startete unsere zweite Mitgliederreise 2013 mit dem Ziel Südengland.

Die Reise begann bei weniger typisch englischem Wetter in London. Strahlender Sonnenschein und Reiseleiter Joachim erwarteten die 41 Reisegäste und ihre Begleiter Birgit Zirzow und Marko Frenkel in der britischen Hauptstadt. Ohne wertvolle Zeit vergehen zu lassen, brach die Gruppe kurz nach der Ankunft zu einer ersten Tour durch die Stadt auf. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten – etwa die geschichtsträchtige Tower-Bridge und der Tower –, typisch rote Doppelstockbusse und die traditionellen Taxen vermittelten einen ersten Eindruck von der Größe Londons und dem darin pulsierenden Leben.

Freizeit oder ein Rundgang durch London? Die meisten Gäste entschieden sich für den langen Spaziergang bei 24 Grad durch die Londoner City. Gut beraten waren all jene, die sich morgens schon für bequeme Schuhe entschieden hatten. Westminster Abbey, das Parlamentsgebäude, der Big Ben oder auch der Buckingham Palace – an all diesen alles faszinierenden Orten konnte man die Geschichten der Vergangenheit noch spüren. Zum Abschluss legte sich dann London unserer Reisegruppe zu Füßen. Bei einer Fahrt mit dem London Eye muss man selbstverständlich geduldig und schwindelfrei sein. Der einzigartige Blick über London aus dem höchsten Riesenrad Europas entschädigte dann aber auch für die einstündige Wartezeit.

Dass es in England auch verträumte kleine Städtchen, wunderschöne Gärten, orientalisch anmutende Paläste und wunderschöne Landschaften gibt, zeigten die folgenden Tage. Die Reiseroute offenbarte die vielen Seiten Südenglands: das verträumte Städtchen Windsor, Bath – eine römische Bäderstadt –, Barrington Court, die bekanntesten Ecken Cornwalls und die Landzunge Land’ s End – die westlichste Spitze Englands – sowie das malerische St. Ives. Lange raue Küsten mit schroffen Felsen, bezaubernde kleine Buchten und wunderschöne, abwechslungsreiche Gärten – auch das ist der Süden der britischen Insel. Und als ob sich der Wettergott dachte, er müsse auch das typisch englische Wetter demonstrieren, erlebte unsere Reisegruppe dann doch noch einen regnerischen Tag. Aber sogar bei diesem Wetter schmeckte den Urlaubern der echte „Cream Tea“.

Auch Englands spektakulärstes Denkmal stand auf dem Reiseprogramm: Stonehenge, ein Monument vorgeschichtlicher Baukunst. Bei einem Rundgang ließen alle Besucher die Stätte auf sich wirken und waren sichtlich beeindruckt. Mit dem typisch englischen Mittagessen – Fish and Chips – in Brighton, einem Stadtbummel und einem Spaziergang auf dem 500 Meter ins Wasser reichenden Vergnügungspier verabschiedete sich unsere Reisegruppe von Südengland.

Damit gingen acht Tage in Südengland zu Ende – viel zu schnell für viele Urlauber. Mit auf die Heimreise nahmen viele Gäste ganz besondere Erinnerungen und Eindrücke, an die sie sich gern erinnern werden.