Rückblick 2016

Ehrung für den Box und Freizeitclub Greifswald auf Bundesebene

Berlin. Am 23. Januar 2017 war es soweit: Aus den Händen von Bundespräsident Joachim Gauck erhält er ihn – den kleinen ‚Stern des Sports‘ in Gold. Mohammed Dagsh, 14 Jahre jung, ist zusammen mit Boxclub-Präsident Klaus Bahl, seinem Trainer Horst Femfert und Schatzmeisterin Renate Femfert nach Berlin gereist, um an der Preisverleihung der Sterne des Sports teilzunehmen.

Zwar verpasste der Verein einen der ersten drei Plätze, aber die Freude war dennoch groß. „Wir waren dabei. Allein das ist ein großer Erfolg für uns.“ erklärte Trainer Horst Femfert. Und das völlig zu Recht, denn im Vorfeld hatte sich der Verein, der sich seit Jahren für sozial schwache Sportler und Asylbewerber einsetzt, auf regionaler und Landesebene gegenüber seinen Mitbewerbern durchgesetzt und sich so für den Bundesausscheit qualifiziert. Aus jedem der 16 Bundesländer reiste ein Verein nach Berlin, um die begehrte Trophäe zusammen mit einem Scheck über 10.000 € zu erhalten. In diesem Jahr wurde diese Ehre dem Verein Eintracht Hildesheim für sein Engagement, Sport-AG’s an Ganztagsschulen anzubieten, zuteil.

Nichtsdestotrotz, einen verdienten kleinen Stern in Gold, verbunden mit einem Scheck in Höhe von 1.000 Euro, erhielten der junge Sportler Mohammed und Klaus Bahl aus den Händen des Bundespräsidenten Joachim Gauck und des Präsidenten des deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann. Das Geld wird natürlich wieder in den Verein investiert. Ganz dringend wird ein neuer Boxring benötigt, der mehrere Tausend Euro kostet und für den der Verein fleißig spart und Spendengelder sammelt.

Trainiert wird von Montag bis Freitag in der Sporthalle der Käthe-Kollwitz-Schule. Dabei findet das Training nicht nur für Kinder, sondern auch für interessierte Erwachsene statt. Jeder ist herzlich im Box und Freizeitclub Greifswald e.V. willkommen.

„Sterne des Sports“ lässt Box- und Freizeitclub Greifswald jubeln

Strahlende Sieger: Der Box- und Freizeitclub e.V. Greifswald mit K. Bahl, M. Dagsh und R. Femfert (Mitte) mit Bankvorstand M. Hietkamp und der Jury um St. Nimke (l.), W. Remer (2.v.l.) und H. Ocik (r.)

Der „Große Stern des Sports“ in Silber wurde in diesem Jahr dem Box- und Freizeitclub Greifswald verliehen. Wolfgang Remer, Präsident des Landessportbundes Mecklenburg-Vorpommern, lobte bei der Feierstunde in Rostock das langjährige und über das normale Maß hinausragende Engagement des Vereins als Unterstützer für sozial schwache Sportler und Asylbewerber.

Rostock/Greifswald - Initiiert durch den Deutschen Olympischen Sportbund und die
Volksbanken Raiffeisenbanken werden die „Sterne des Sports“ bereits zum dreizehnten Mal in Bronze (Städte, Gemeinden, Kreise), Silber (Land) und Gold (Bund) vergeben. Mit dieser
Auszeichnung soll die soziale Bedeutung der Sportvereine für unsere Gesellschaft
hervorgehoben werden.

Die „Sterne des Sports“ in Silber verlieh Wolfgang Remer zusammen mit den Aktionspaten
Stefan Nimke (Weltmeister und Olympiasieger im Bahnradsport) und Hannes Ocik
(Silbermedaillengewinner als Schlagmann im Deutschlandachter bei Olympia 2016 in Rio) sowie Vertretern der Volksbanken Raiffeisenbanken. Mit dem Sieg auf Landesebene darf sich der Box- und Freizeitclub Greifswald über ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro freuen. Außerdem qualifiziert sich der Verein für das bundesweite Finale der „Sterne des Sports“ in Gold. Der Gewinner wird am 23. Januar 2017 von Bundespräsident Joachim Gauck in Berlin
ausgezeichnet.

Die „Sterne des Sports“ zählen zu den wichtigsten Auszeichnungen im Breitensport. Die Jury,
die neben Vertretern der Medien, des LSB und der Volksbanken Raiffeisenbanken außerdem
prominent mit Bahnrad-Weltmeister und -Olympiasieger Stefan Nimke sowie Ruderer Hannes Ocik besetzt ist, ehrt die Sportvereine vor allem für ihr gesellschaftliches Engagement.

Preisverleihung „Sterne des Sports“ in Bronze 2016

Die Gewinner der Sterne des Sports auf regionaler Ebene

Die Verleihung der Sterne des Sports ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil der Aktivitäten unserer Volksbank Raiffeisenbank eG geworden. Auch in diesem Jahr kürte wieder eine fachkundige Jury die Preisträger auf regionaler Ebene. Nunmehr zum sechsten Mal würdigte das Bankhaus in seiner Greifswalder Hauptstelle das Engagement sportbegeisterter Vereine in der Region und überreichte den „Stern des Sports in Bronze“ in einer feierlichen Veranstaltung am 23. August 2016.

Hier konnte der „Box- und Freizeitclub Greifswald e. V.“ mit seiner Bewerbung überzeugen und den ersten Platz für sich verbuchen. Der Verein setzt sich für die Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen gleich welchen Alters und welcher Abstammung durch den Sport ein. Ziel ist es dabei, nicht nur die Begeisterung für den Boxsport zu erreichen, sondern den Kindern und auch Erwachsenen über den Sport das Erlernen der deutschen Sprache zu erleichtern. Mit dem Spitzenplatz auf regionaler Ebene qualifizierte sich der Verein automatisch für den Stern des Sports auf Landesebene, der im November in Rostock vergeben wird. Platz zwei erzielte der „Sport- und Athletenverein Torgelow-Drögeheide 90 e. V.“ gefolgt vom „Volleyballclub Anklamer Greif e. V.“ sowie dem „Zucht-, Reit- und Fahrverein Wusterhusen e. V.“, die sich Platz drei teilen. Vorstandsmitglied Michael Hietkamp sprach, den Gewinnern seine herzlichen Glückwünsche aus.

Die „Sterne des Sports“ sind eine gemeinsame Initiative des Deutschen Olympischen Sportbundes und der Volksbanken Raiffeisenbanken. Sie zeichnen Sportvereine und ihre vielen ehrenamtlichen Helfer für ihr gesellschaftliches Engagement aus. Mit ihren Angeboten fördern sie Kinder und Jugendliche, tragen zum Schutz der Gesundheit bei, unterstützen Familien oder dienen einem besseren Miteinander. Es sind großartige Leistungen, die leider immer noch zu wenig öffentliche Beachtung finden. Die „Sterne des Sports“ sollen das ändern.